Der Eckgrundriss

Georg Ebbing / Christoph Mäckler (Hrsg.) Reihe Bücher zur Stadtbaukunst, Band 2

«Aus dem Grundriss entsteht alles. Ohne Grundriss ist Unordnung, Willkür. Der Grundriss bedingt bereits die Wirkung auf die Sinne.» Le Corbusier Das Entwerfen von Wohnhäusern in einem bestehenden städtischen Kontext erfordert das Studium bereits vorhandener städtischer Wohnungsgrundrisse. Besonders stark ist der Einfluss des städtischen Raumes auf das einzelne Haus beim Eckhaus, das, oftmals über einen Erker, den Stadtraum
wirkungsvoll mit dem Wohnraum verbindet. Das rechtwinklige, das spitzwinklige und das stumpfwinklige Eckhaus werden hier näher beleuchtet und sollen damit aus der Vergessenheit geholt werden, denn im Zuge der Moderne ging diese Art des Bauens fast gänzlich verloren. Die Publikation zeigt den Eckgrundriss in zahlreichen Beispielen – mit Fotografien und Grundrissen veranschaulicht. Die durchaus subjektive, niemals vollständige Auswahl gelungener Ecklösungen reicht von 1805 bis 2005 aus zahlreichen deutschen (Berlin, Dresden, Köln, München) und europäischen Städten wie Prag, Wien, Mailand, Basel, Strasbourg, Paris, Luxemburg, Amsterdam, Kopenhagen, von Giuseppe Terragni, Otto Wagner, Hans Poelzig, Bruno Taut, O. R. Salvisberg, Gio Ponti, Asnago e Vender, Rob Krier, Meili Peter und weiteren.

Niggli Verlag, 200 Seiten, über 300 Abbildungen, 21 × 25 cm,
Klappenbroschur, deutsch, CHF 28.– , Euro (D) 22.50, Euro (A) 23.10, ISBN 978-3-7212-0824-5

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